Einsatz | Dachstuhlbrand forderte Atemschutz

04.11.2022 17:21
Fabian Keppler-Stobrawe

Friedenfels. α Zur Unterstützung der Feuerwehr Friedenfels wurden wir am heutigen Freitagvormittag mit der Drehleiter zu einem Dachstuhlbrand mit mindestens einer Person im Gebäude alarmiert. Nach kurzer Zeit konnten wir mit unserer Drehleiter in Einsatzkombination mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) ausrücken und uns vorwiegend um den Innenagriff kümmern. Aufgrund der Einsatzlage rückten auch das Tanklöschfahrzeug un der Gerätewagen Logistik nach.

Auf dem Weg nach Friedenfals war mehr als genug Zeit, dass sich gleich vier unserer Einsatzkräfte im HLF mit schweren Atemschutz ausrüsten konnten. Es war bereits bestätigt, dass sich mindestens eine Person noch im Haus befand und dass ein Feuer ausgebrochen war. Der Auftrag für uns war zunächst ein Angriff von der Rückseite des Gebäudes zur Brandbekämpfung. Aufgrund der baulichen Lage war es uns jedoch nicht möglich, die Drehleiter hinter dem Gebäude aufzustellen, so dass diese kurzerhand vor das Gebäude beordert wurde. Die beiden Atemschutztrupps machten sich zu Fuß auf dem Weg zum Brandobjekt und der Angriffstrupp rückte von der Rückseite in das Obergeschoss vor. Bei Eintreffen wurde sofort Entwarnng gegeben, die im Haus befindlichen Personen seien mittlerweile gerettet worden.

Wärmebildkamera zum Auffinden von Glutnestern

Demnach begann die Brandbekämpfung auch unter zu Hilfenahme der Wärmebildkamera, um eventuelle Glutnester aufzuspüren und diese abzulöschen. Da sich diese als aufwändig herausstellte, wurde von uns der Angriffstrupp abgelöst und im gesamten Einsatzverlauf waren insgesamt drei Trupps unter unserer Verantwortung im Gebäude tätig. Weitere Atemschutztrupps wurden von den Feuerwehren Friedenfels, Thumsenreuth und Wiesau von der Vorderseite des Hauses eingesetzt. "Feuer aus" hieß es letzlich nach gut eineinhalb Stunden. Während der Innenangriff lief, positionierte sich unsere Drehleite zudem, um gegebenenfalls eine Öffnung durch das Hausdach zu schaffen. Das war einsatztaktisch nicht notwendig und auch bauliche Gründe standen dagegen.

Einsatzkräfte medizinisch versorgt

Laut Polizeibericht vom Freitagnachmittag ist die Ursache des Brandes noch unbekannt, Ermittlungen wurden von der Polizeiinspektion Tirschenreuth eingeleitet. Der Schaden am aktuell nicht mehr bewohnbaren Gebäude soll sich auf etwa 50.000 € belaufen. Zudem seien drei Einsatzkräfte medizinisch versorgt worden, berichtete die Polizei. Auf diesem Wege gute Besserung an alle!

Nach dem Einsatz wurde von uns die kontaminierte Einsatzkleidung nach Tirschenreuth zur Reinigung und die eingesetzten Atemschutzgeräte nach Weiden zur Überprüfung, wie es nach jedem Einsatz vorgeschrieben ist, gebracht. Neben den bereits genannten Feuerwehren waren auch der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen, der Helfer vor Ort Friedenfels, ein Einsatzleiter Rettungsdienst und die Polizei vor Ort. ω

Fotos: Werner Robl, Fabian Keppler-Stobrawe



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